Raphia - Kuba - Shoowa

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Raphia - Kuba - Shoowa

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Kuba, Demokratische Republik Kongo

Früher wurden diese Gewebe als Zahlungsmittel in der ganzen Region akzeptiert. Bei öffentlichen Anlässen soll es nicht selten vorgekommen sein, dass reiche Menschen, die diesen Reichtum zur Schau stellen wollten, ihren Stuhl mit vielen Raffias polsterten.

Die Raphiapalme (Raphia vinifera) wird im Gebiet der Kuba kultiviert. Ihre riesigen Fiederblätter bestehen aus vielen lanzettförmigen Blättern, die paarig an der kräftigen Blattrippe angeordnet sind. Frauen gewinnen daraus die Fasern, mit denen gewebt und gestickt wird. Die Fäden kommen gebündelt in den Handel und werden mit der Hand oder einem Kamm fein ausgefasert.

Nur Männer betätigen sich als Weber. Jeder Mann sollte dabei zumindest einmal in seinem Leben ein völlig neues Muster kreieren. Wie im Süden  der  dem. Republik Kongo üblich, verwenden sie einen schräg fixierten Webstuhl. Die Größe des gewebten Tuches ist durch die natürliche Länge der Raphiafaser vorgegeben. Die Gewebe sind daher fast quadratisch.1

 1. Vgl. Traumzeichen Raphiagewebe des Königreichs Bakuba Haus der Kulturen der Welt, Verlag Fred Jahn, München 

 

 

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