Raphia Tuch

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Raphia Tuch

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Die Raphiapalme (Raphia vinifera) wird bei allen Ortschaften im Kubareich angepflanzt. Ihre riesigen Fiederblätter bestehen aus vielen lanzettförmigen Blättern, die paarig an der kräftigen Blattrippe ange-ordnet sind. Frauen gewinnen daraus die Fasern, mit denen gewebt und gestickt wird. Die Fäden kommen gebündelt in den Handel und werden mit der Hand oder einem Kamm noch feiner ausgefasert.

Nur Männer betätigen sich als Weber. Wie im Süden Zaires (heute dem. Republik Kongo) üblich, verwenden sie einen schräg fixierten Webstuhl. Die Größe des gewebten Tuches ist durch die natürliche Länge der Raphiafaser vorgegeben. Die Gewebe sind daher fast quadratisch.x1

Frauen wickeln sich diese Stoffe um die Hüften und tragen sie für bestimmte Tänze. Die absichtlich in den Beigetönen des Raphiabastes gehaltene Einfarbigkeit wirkt äußerst reizvoll. Einige Stoffe erinnern an die Werke von Paul Klee und waren Inspiration für westliche Innenarchitekten.x2

aus: x1 Traumzeichen Raphiagewebe des Königreichs Bakuba Haus der Kulturen der Welt, Verlag Fred Jahn, München 

x2 Kunst aus Afrika - Alltag, Riten, höfische Kunst,  Laure Meyer, Terrail Verlag, Paris, 1994                                                 

 

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