Telefondraht Schüsseln

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Telefondraht Schüsseln

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Südafrika                                                  

Die Herstellung und dekorative Verwendung von Draht war im südlichen Afrika schon im 1. Jhdt. bekannt. Mit der Modernisierung kam die Tele-kommunikation und mit ihr viele bunt isolierte Kupferkabel. Diese ermöglichten ganz neue Applikationen. Begonnen haben sollen damit

Zulu Nachtwächter in den großen Städten Südafrikas, die Drahtreste um den eigenen amawisa (traditioneller Stock) webten, um Einsamkeit und Langeweile zu vertreiben.

Die Darstellungen wurden immer komplizierter.

Bald wurden auch izimbenge (Biertopfüberzüge) angefertigt. Heute existiert eine enorme Formen- und Verwendungsvielfalt. Vom reinen Gebrauchs-handwerk hat eine Entwicklung hin zum Kunst-handwerk stattgefunden. Technisch unterscheidet man bei Körben das Weben über Formen und das Umwickeln eines Drahtkerns, eine Technik,

die wesentlich mehr Möglichkeiten eröffnet und insbesondere von den so genannten „Masterweavern“ verwendet wird.

 

aus: Artikel über die Geschichte der Telefondrahtwebart,     

Marisa Fick-Jordaan, Durban, 1999

 

 

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