Bogolan

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Bogolan

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handgewebte und bemalte Tücher und Decken, Mali

Wörtlich übersetzt bedeutet bogolan fini

 „Schlamm-(auf)-Stoff-Malerei“. Es ist eine einzigartige, zeitraubende Kunst, mittels derer die Frauen in den Randgebieten von Segou (Mali) ihrer Kreativität Ausdruck verleihen.

Die von Männern gewebten Baumwollstoffe werden von den Frauen in abstrakten Mustern gefärbt und später von ihnen als Umschlagtücher getragen. Auf das auf der Erde aufgelegte Tuch wird mit einer Zahnbürste und schwarzem Saft (der entsteht, wenn man die Rinde des Wolobaums und die Blätter des N’golama-Baums kocht) ein Muster aufgetragen. Dann lässt man alles in der Sonne trocknen. Das Tuch wird gewaschen, bevor man das gelbbraune Muster mit grauschwarzem Lehm überzieht. Dieser Vorgang wird noch zweimal wiederholt: Farbe auftragen, trocknen, waschen, bis zum fertigen pechschwarzen Design.  

Vgl.  Die Farben Afrikas, Margaret Courtney-Clarke,

Frederking & Thaler GmbH, München, 1994                                                                             

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