Elefant /Grenadill

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Elefant /Grenadill

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geschnitzt aus Grenadill, Tansania

Grenadill-Holz (englisch African Blackwood) ist ein tief dunkelbraunes bis fast schwarzes Hartholz der Palisander-Familie mit feiner schwarz-violetter Zeichnung. Es wird vor allem aus Mosambik und Tansania importiert und wurde im Handel früher falsch und irreführend als Senegal-Ebenholz oder Mosambik-Ebenholz bezeichnet, obwohl es nicht zur Ebenholz-Familie gehört. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde es von portugiesischen Händlern erstmals nach Europa gebracht und hat seither einen festen Platz im Holzblasinstrumentenbau erobert.

Mit einer Dichte von 1400 kg/m³ und einer Darrdichte von 1200 kg/m³ ist Grenadill eines der schwersten Hölzer. Das dunkle Kernholz ist von einer leuchtend gelben, recht dünnen Splintholzschicht umgeben, der allgemein verwendete Teil des Baumes ist das Kernholz. Es ist sehr fein und homogen strukturiert und fühlt sich bei Berührung glatt und etwas ölig an. Wegen der hohen Härte werden bei der Verarbeitung Sägen mit Zähnen aus Hartmetall verwendet. Wegen seiner hohen Dichte ist es luftundurchlässig und auf Grund der Härte lassen sich in das Holz exakte und scharfe Kanten drechseln.[1] Es wird vor allem im Holzblasinstrumentenbau hauptsächlich für Klarinetten, Oboen und Querflöten, aber auch für Blockflöten und einige Sackpfeifen wie die Great Highland Bagpipes verwendet. Auch Teile von Orgeltastaturen werden mitunter aus Grenadill gefertigt. Auf Grund seines langsamen Wuchses und des derzeit steigenden Verbrauchs treten bereits erste Engpässe in der Versorgung mit Grenadillholz auf. So wird für Instrumente wie etwa die Great Highland Bagpipes, die traditionell fast immer aus Grenadill gebaut werden, mittlerweile nach alternativen Holzarten gesucht.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Grenadill

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